2500 Wörter / 13 Min

Ziellose

Linke

Essay Jim Igor Kallenberg

Fotos Janek Stroisch

Bild-Konzept Paul Pistorius

3. Juli 2017

Zersplittert, selbstgerecht und visionslos.
Sektentum und Lifestylegehabe prägen die politische Linke. Sie deutet jeden Misserfolg als Sieg um und ignoriert, dass heute Utopien eher im Silicon Valley und im Vatikan produziert werden. Unser Autor findet: das geht auch anders.

Die Linke ist tot

Fast immer haben Marxisten Recht. Warum hört dann keiner auf sie? Weil Marxismus mehr ist als Rechthaben. Marxismus ist nicht organisierte Besserwisserei, sondern die Politik der Revolution. Wir Linken machen aber keine Revolution mehr, sondern entweder eine Politik der kleinen Schritte – oder gar nichts. Ob Sozialdemokraten, Grüne, Sozialisten oder Kommunisten: Wir haben kein großes Projekt mehr. Wir haben uns ans Verlieren gewöhnt und begnügen uns damit, rechtzuhaben. Damit beginnt das Elend.

Marxismus kann nicht richtigliegen und der Welt die Schuld für seine Niederlage geben. Die Wahrheit des Marxismus liegt in der Politik. Politik heißt: die Macht erobern, Geschichte machen. Eine Politik, die das nicht tut, liegt falsch. Und weil heute die Linke tot ist, ist der Marxismus falsch. Leo Trotzki rief den deutschen Ultralinken 1921 auf dem dritten Weltkongress der III. Internationale entgegen: »Genossen des linken Flügels, ihr seid große Revolutionäre. Ihr werdet kämpfen und sterben für die Sache des Kommunismus. Aber das genügt uns nicht. Wir müssen nicht nur kämpfen, wir müssen siegen.«

Es war um die Revolution weitaus besser bestellt als heute.

Die Linke ist tot. Sie hat nicht nur das Siegen verlernt, sondern auch das Kämpfen aufgegeben. Der Marxismus geht aber von einer Welt aus, in der die Linke lebt. Ohne sie können die Kategorien, mit denen er die Welt beschreibt, weder an der Welt widerlegt, noch von ihr bestätigt werden. Die Lehren des Marxismus sind heute Dogmen ohne Bezug zur Realität. Wer an sie glaubt, tut das, weil sie in einem Buch stehen. Das Kapital hat politisch den gleichen Stellenwert wie die Bibel: Ob man sein Handeln danach richtet oder nicht – Glaubenssache.

Links sein ist einfach. Die richtige Jacke, der richtige Aufnäher, das richtige Getränk. Wofür sie stehen ist egal, weil das außerhalb der eigenen Splittergruppe ohnehin niemand versteht.

Der Marxismus hatte einmal den Anspruch, mehr zu sein. Marx musste nicht beweisen, dass es das Proletariat gibt und dass es das Kapital bekämpft. Es war auf der Straße und hat Fabriken angezündet. Der Widerspruch zwischen Kapital und Arbeit, die zentrale dynamische Kategorie von Politik, war für jeden sichtbar. Heute ist das nirgends mehr der Fall. Wenn es keine kämpfende Linke gibt, ist ihre Theorie (der Marxismus) nicht plausibler als andere Erklärungsmuster für gesellschaftliche Krisen:

Ohne Marxismus ist es plausibel, unsere Gesellschaft als Wegwerfgesellschaft zu beschreiben. Denn es stimmt ja: Wir schmeißen zu viel weg und verpesten die Umwelt, anstatt den Hunger zu beenden. Barbarei: Es wird Nahrung für etwa zwölf Milliarden produziert, es gibt sieben Milliarden Menschen, und eine Milliarde hungert.

Oder als Leistungsgesellschaft. Natürlich plagen wir uns täglich, nur um das Elend der Welt zu vermehren – und es kommen ja nicht einmal irgendwelche ›Leistungen‹ dabei rum.

Oder als Casino-Kapitalismus. Es ist unwürdig, dass diejenigen, die mit den Kapazitäten der Gesellschaft spekulieren, von dieser nicht zur Verantwortung gezogen werden.

Oder als Werteverfall. Eine unmoralischere, eine schmutzigere Welt hat es tatsächlich noch nie gegeben.

Theorie lässt sich nicht konservieren. Wenn eine Gesellschaft sich verändert, muss die Theorie das auch tun. Und eine Gesellschaft ohne Linke ist nicht mehr dieselbe: Wenn Theorie zweimal dasselbe sagen will, sagt sie etwas ganz Anderes, und zwar: etwas Dümmeres: Heute benutzen die meisten ›Marxisten‹ den Marxismus, um ihren eigenen Quatsch zu legitimieren. Sie streiten für kleine Ziele statt für die Revolution. Dabei belügen sie die Leute entweder über sich selbst – oder über den Marxismus. Seid besser froh, dass es keinen Marxismus mehr gibt, sonst würdet ihr hart bestraft werden. Marxisten waren streng.

Die Theorie der Bolschewiki und Lenins war nicht einfach wahr, weil sie die besseren Argumente hatte, sondern weil sie sich täglich an der Praxis messen musste. Theorie ist für Marxisten keine Blase, von der aus die Wirklichkeit kritisiert wird, sondern sie wird von der Wirklichkeit kritisiert. Politische Praxis hieß für sie nicht, zwischen falschen Alternativen zu wählen, sondern eine Politik zu machen, die das Feld des Politischen verändert. Marxistische Theorie heute kann nicht von der Wirklichkeit kritisiert werden, weil es keine revolutionäre Politik gibt: Wir können uns gar nicht mehr unsere Finger verbrennen. Die Linke ist tot.

Ein Beispiel: Die International Marxist Tendency fordert, die Kurden im Kampf gegen den IS militärisch und politisch zu unterstützen. Die Islamisten sind für sie »konterrevolutionäre Monster«. Das klingt nachvollziehbar.

Die International Bolshevik Tendency widerspricht. Sie fordert, den IS auf politischer Ebene zu bekämpfen, aber gleichzeitig militärisch zu unterstützen. Für sie sind die Kurden Handlanger der US-Imperialisten, Ersatz für Bodentruppen, die die USA nicht schicken wollen. Auch das klingt schlüssig.

In welche Richtung sollen wir also schießen? für welche Seite kämpfen Marxisten? Eben für keine. Denn egal, wie wir uns entscheiden, es folgt daraus: gar nichts. Das ist verantwortungslose Politik. Nicht, weil sie sinnlos Menschen töten würde, sondern weil sie für nichts Verantwortung übernehmen muss. Die einzigen Toten, die solche Pamphlete kosten, sind Bäume, die für das Papier draufgehen, auf denen sie gedruckt stehen (hier könnte die Ökobewegung mal etwas Sinnvolles tun).

Marxismus heißt aber nicht, zwischen falschen Alternativen zu wählen. Marxismus heißt, die Widersprüche zwischen ihnen auszunutzen, um eine Utopie zu verwirklichen, die mehr ist als eine falsche Alternative.

Wenn der Marxismus noch etwas zu bieten hat, dann nicht, indem er mit dem Finger auf die Welt zeigt (die Welt zittert schon!), sondern dann mit Rosa Luxemburg: »Selbstkritik, rücksichtslose, grausame, bis auf den Grund der Dinge gehende Selbstkritik ist Lebensluft und Lebenslicht der proletarischen Bewegung.« Alles andere ist Leichengestank, die verzweifelte Dunkelheit und die Grabesstille ihrer letzten Ruhestätte. Mögen die Toten uns mahnen – es lebe die Linke!

The Left Needs a Therapist.

Somebody the left can tell all its secret wishes and sorrows without feeling ashamed.

Someone who looks tenderly at the left.

Someone who really listens.

Someone who doesn’t tell the left what to, who doesn’t judge its symptoms, but takes them as a possibility.

Someone aiming at nothing but curing the left from being an obstacle to its own aims.

Someone the left can project its wishes and fears on.

Someone who carries them.

Someone who is there – whatever happens.

Start Dreaming

Die Grünen sagen, es gebe keinen Planeten B.

Doch, es gibt zahllose!

Mit dieser Lüge verdrehen sie Ursache und Wirkung. Denn nicht mangelnde Technik trennt uns von anderen Planeten, sondern mangelnde Phantasie. Politik. Genauer gesagt: die phantasielose Politik der Grünen, die alle Träume an den Nagel gehängt hat. Die Grünen sagen, weil es keinen Planeten B gibt, brauchen wir die Grünen. Es ist aber so, dass es keinen Planeten B gibt, wegen der Grünen. Sie halten uns in diesem trostlosen Jammertal.

Nicht: im Silicon Valley. Ray Kurzweil, Director of Engineering bei Google, verspricht durch Informatik, Künstliche Intelligenz und Neurobiologie den Geist vom sterblichen Körper zu befreien und die Menschheit in einer digitalen Gemeinschaft zu versöhnen. Unsterblichkeit. Und diese Leute reden nicht einfach. Die Forschung an der Unsterblichkeit taucht im Budget von Google und anderen IT-Milliardären auf.

Und was machen die Linksliberalen? Der Spiegel steht auf der Bremse und mahnt, das seien »unhaltbare Heilsversprechen«, ein Kampf, »den der Mensch wohl nie wird gewinnen können«, da sei es klüger »sich mit der Unabänderlichkeit der eigenen Sterblichkeit zu versöhnen«. Die Welt schreitet vorwärts, und ausgerechnet die Linke verteidigt den Status Quo gegen eine Utopie und denunziert sie als Hirngespinst.

Nicht Technik ist das Hindernis. Es ist die Phantasielosigkeit der sogenannten Linken.

Als der Begriff der Linken in der französischen Revolution entstand, bezeichnete er diejenigen, die die Revolution weiter und über sich hinaustreiben wollten. Wann ist es passiert, dass die Linke die Gegenkraft ist, die Computernerds und der katholischen Kirche entgegenruft: »Das geht zu weit, haltet ein!«?

Gespenster aller Länder…

Das Proletariat hat zuletzt neue Freunde gefunden: Prominente linke Autoren wie Didier Eribon und Nils Markwardt fordern, sich ihm wieder zuzuwenden. Das ist rührend aber zwecklos, denn das Proletariat gibt es nicht mehr. Lasst euch belehren:

Ab 1914 hat die deutsche Sozialdemokratie schrittweise die Revolution aufgegeben. Die Neue Linke (68er) hat später zu Recht die Sozialdemokratie aufgegeben. Als sie dann selbst das Proletariat als revolutionäres Subjekt aufgab, feierte sie das als »großen Turn«. In Wirklichkeit hatte sie nur die Fehler der SPD wiederholt und die Revolution an den Nagel gehängt.

Ein Subjekt musste aber her, also begann die Neue Linke, allen möglichen partikularen »Identities« hinterherzurennen: den Frauen, den Homosexuellen, den Schwarzen, den Hooligans, zuletzt Flüchtlingen, und schließlich nur noch ganz einfach: dem Individuum – das Kapitalsubjekt par excellence. Dankeschön sagt sich das Kapital.

Eine nach der anderen sind diese Identity-Gruppen den Linken dann wieder weggelaufen, sobald die Linke sie als cool gebrandet und fit für den Markt gemacht hatte. Das Kapital bedankt sich für nie neuen Verwertungsmöglichkeiten, denn jede neue »Identity« bringt einen neuen Markt mit sich.

Die Linke wird kleinbürgerlich. Ihre Basis ist nicht mehr das Proletariat: jene Masse aller Lohnabhängigen, die den Reichtum der ganzen Welt produziert, die aber selbst nichts besitzt und nichts zu verlieren hat als ihre Ketten. Kleinbürger haben durchaus etwas zu verlieren: ihren Blumenladen, ihre Arztpraxis oder ihr Wohnprojekt. Trotzdem tönt die kleinbürgerliche Linke nun, es gebe kein Proletariat mehr, und sie selbst – das Kleinbürgertum – sei das neue Subjekt der Revolution. Aber was passiert einer kleinbürgerlichen Linken? Bei der ersten Gelegenheit Karriere zu machen laufen ihr die Kleinbürger weg, denn genau das macht das Kleinbürgertum ja aus. Die Revolution auf das Kleinbürgertum zu stützen, das ist pure Verzweiflung und buchstäblicher Wahnsinn.

Die Linke verkennt ihre eigene Rolle: Sie glaubt, es habe das Proletariat einmal objektiv gegeben, nun gebe es das Proletariat nicht mehr, und stattdessen alle möglichen »Identities«. Aber das Proletariat ist keine objektive Größe, die einfach aufgetaucht ist und dann wieder verschwunden. Das Proletariat gab es, als es eine proletarische Politik gab. Heute werden die Arbeiter von der Linken entweder geradezu lustvoll verehrt und idealisiert, als ehrliche Kerle, die wissen, was zu tun ist. Oder das heiß geliebte Objekt verwandelt sich in ein Hassobjekt. Dann wird es – wie nach Hilary Clintons Wahlniederlage – als »Neue Rechte« verteufelt: chauvinistisch, sexistisch und barbarisch. Beide Ansichten eint ihr Objektivismus: Sie glauben, das Proletariat gebe es wirklich da draußen und es habe diese oder jene Eigenschaften. Das Proletariat ist aber das, was die linke Politik aus ihm macht. Es wäre ihre Aufgabe, die Gesinnung des Proletariats zu formen, und nicht, ihm irgendwelche Gesinnungen zuzuschreiben.

Als selbstbewusste Klasse kann das Proletariat aber nur existieren in Bezug auf proletarische Politik, in Bezug also auf die proletarische Partei. Die Linke selbst hat das Proletariat abgeschafft, und nicht – wie wir es uns wünschen würden – die ›Verhältnisse‹.

Heute gibt es kein anderes Subjekt der Revolution mehr, als verwirrte Individuen im Konsumwahn. Das Kapital bedankt sich für diesen Geniestreich. Denn für welche Politik soll das die Basis sein? Für eine Politik neoliberaler Pflanzen, die noch im verkaufsoffenen Sonntag eine Befreiung sehen? So wie die Linke das Proletariat erst aus der Welt geschafft hat, hat sie dann seine Überreste zu Rechten gemacht. 85 Prozent der Arbeiterstimmen in Österreich gingen an Norbert Hofer, 60 Prozent in Frankreich an Marine Le Pen. Und auch Donald Trump konnte die Wahl nur gewinnen, weil er Hilary Clinton sicher geglaubte Arbeiterhochburgen entriss.

Die Linke hat sich nicht vom Proletariat abgewendet, weil es das Proletariat nicht mehr gibt, sondern es gibt das Proletariat nicht mehr, weil die Linke sich von ihm abgewendet hat. Und deshalb gibt es jetzt keine Linke mehr. Und deshalb sind wir von der Revolution – also dem Zeitpunkt, von dem an die Geschichte uns nicht mehr vor sich hertreibt, sondern wir sie machen – weiter entfernt, als je zuvor.

Die Linke ist besessen von ihren Niederlagen. Anstatt Verantwortung für sie zu übernehmen und sie als Niederlagen zu reflektieren, verkauft sie sie als Siege.

Zum 100-jährigen Jubiläum der Oktoberrevolution kommen Sozialrevolutionäre wieder in Mode. In Bezug auf Trump zeigt die Linke auf ihr eigenes ausgesetztes Kind und marschiert unbehelligt mit den Demokraten – die nicht nur die neoliberale Partei sind, sondern auch die Wahlverlierer und – aus welchem dieser Gründe? – die auserwählte Führung der Linken… (What the fuck!?). Die masochistische Identifikation mit der eigenen Niederlage unterdrückt die Reflexion. Grow up!

Die Rolle der Geschichte für die Kritik ist es nicht, die Geschichte von der Gegenwart aus zu ›kritisieren‹. Die Rolle der Kritik in der Geschichte ist nicht die Verteidigung der Gegenwart gegen die Geschichte. Das ist die Definition von Ideologie. Kritik der Geschichte ist die Einlösung der Versprechen der Vergangenheit. Geschichte ist die Kritik der Gegenwart.

Vom ewigen Frieden

Im Gottesdienst singen wir: Agnus dei, dona nobis pacem

Auf Demos schreien wir: No justice – No peace.



Theodor W. Adorno und die Frankfurter Schule gelten als Vordenker linker, progressiver Philosophie im 20. Jahrhundert. Der letzte Papst, Benedikt XIV., galt als stockkonservativ und reaktionär.

Seine Enzyklika »Spe salvi« von 2007 bezieht sich auf fünf Denker ohne theologischen Hintergrund: Marx, Engels, Lenin, Adorno und Horkheimer. Was ist da los?




Frankfurt vs. Vatikan – ein Vergleich:

Theodor W. Adorno: »Utopisches Bewußtsein, meint ein Bewußtsein, für das also die Möglichkeit, daß Menschen nicht mehr sterben müssen, nicht etwas Schreckliches hat, sondern im Gegenteil das ist, was man eigentlich will.« (in: »Möglichkeiten der Utopie heute«, 1964)

Benedikt XIV.: »Das Wort ›ewiges Leben‹ versucht, diesem unbekannt Bekannten einen Namen zu geben.[…] Wir können nur versuchen, aus der Zeitlichkeit, in der wir gefangen sind, herauszudenken und zu ahnen, daß Ewigkeit nicht eine immer weitergehende Abfolge von Kalendertagen ist, sondern etwas wie der erfüllte Augenblick, in dem uns das Ganze umfängt und wir das Ganze umfangen.«

Adorno: »Was Utopie ist, als was Utopie vorgestellt werden kann, das ist die Veränderung des Ganzen.«




Adorno: »Wir mögen nicht wissen, was das absolut Gute, was die absolute Norm, ja auch nur, was der Mensch oder das menschliche und die Humanität sei, aber was das Unmenschliche ist, das wissen wir sehr genau.« (»Probleme der Moralphilosophie«, 1963)

Benedikt XVI.: »Wir wissen nicht, was wir bitten sollen, […] wir wissen nur: Das ist es nicht. […] Und dennoch wissen wir, daß es etwas geben mus, das wir nicht kennen und auf das es uns hindrängt.«




Benedikt XIV.: »Karl Marx hat diesen Anruf der Stunde aufgenommen und mit sprachlicher und denkerischer Kraft diesen neuen großen – und wie er meinte – endgültigen Schritt der Geschichte zum Heilen hin – zu dem, was Kant als »Reich Gottes« bezeichnet hatte – auf den Weg zu bringen versucht.«




Jetzt sagt ihr: Gut, so reden die Katholiken, es kommt aber darauf an, was sie tun.

Erstens: Was tut ihr?

Zweitens: Die katholische Kirche bringt Menschen aus Somalia und Syrien nach Europa, damit sie einmal den Jakobsweg gehen können. Wie viele Geflüchtete kommen in selbstverwalteten linken Zentren unter? Wie vielen Geflüchteten gibt die Katholische Kirche Unterkunft?

Ihr redet nur.

Ihr lacht über die Katholische Kirche. Mit welchem Recht? Was habt Ihr der Welt zu bieten? Die Katholische Kirche hält fest am erfüllten, ewigen Leben. Sie lacht über Eure Engstirnigkeit. Sie lacht darüber, wie klein Euer Horizont geworden ist.

Ihr nennt sie dogmatisch, aber alle Gründe, mit denen ihr sie ablehnt, sind Dogmen. Ihr seid die dogmatische Sekte, die Katholische Kirche ist eine prinzipiengebundene zentralistische Organisation mit Massenbasis im Proletariat.

Die Katholische Kirche beginnt mit K. Sie ist eine K-Gruppe.